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Von "Post & Pray" zu Active Sourcing

02.01.2019
Active Sourcing, so heißt die derzeit erfolgreichste Rekrutierungsmethode. Wie der Name bereits andeutet, recherchieren dabei Recruiter im Auftrag eines Unternehmens aktiv geeignete Kandidaten für eine zu besetzende Stelle und sprechen diese zielgerichtet an.
Stellen Sie sich vor, ein IT-Unternehmen sucht dringend gut ausgebildete Fachkräfte. Wie findet das Unternehmen die geeigneten Kandidaten? Die typische Antwort lautete lange Zeit: Das Unternehmen schaltet Stellenanzeigen in Tageszeitungen und auf entsprechenden Online-Jobportalen. Dann wartet es auf Bewerber, die sich per Post oder E-Mail auf die Anzeige bewerben. Diese Vorgehensweise gilt als etabliert, wird mittlerweile jedoch oftmals spöttisch „post & pray“ genannt. Denn in Zeiten des Fach- und Führungskräftemangels reicht es zumeist nicht mehr aus, eine Anzeige zu veröffentlichen und zu hoffen, dass sich der ideale Kandidat irgendwie unter den Bewerbern findet.
 
Karrierenetzwerke für die Suche nach Fach- und Führungskräften nutzen
Was also kann eine Firma zusätzlich unternehmen, um vakante Stellen möglichst rasch mit passenden Kandidaten zu besetzen? Sie muss sich selbst auf die Suche nach geeigneten Führungskräften und Fachleuten machen oder einen Dienstleister beauftragen, der die besten Kandidaten identifiziert und aktiv Kontakt herstellt. Dank Social Media ist Active Sourcing heutzutage mit dem entsprechenden Know-how viel besser möglich als früher.
Auf Active Sourcing spezialisierte Recruiter übernehmen diese Aufgabe für die Unternehmen: Sie nutzen für die persönliche Kontaktaufnahme unterschiedliche Kanäle – am erfolgversprechendsten sind dabei Karrierenetzwerke wie XING, LinkedIn, Experteer, Placement24 etc. Auf diesen Plattformen können Recruiter gezielt über Stichwörter oder detaillierte Suchwolken, sogenannte Boolean strings, nach geeigneten Kandidaten suchen. Die Jobkriterien und Vakanzen haben sie in Absprache mit dem Unternehmen zuvor genau festgelegt.
Der Vorteil: Sie erreichen auf diese Weise nicht nur aktiv suchende, sondern auch passive Kandidaten, die eigentlich aktuell nicht auf Jobsuche sind und daher keine Stellenanzeigen lesen. Bekommen diese Kandidaten jedoch ein maßgeschneidertes, spannendes Angebot, reagieren sie häufig durchaus positiv. Darüber hinaus erhöht sich die Kandidatenqualität, da gezielt nach bestimmten Skill Sets und Erfahrungsleveln gesucht werden kann.
 
So sprechen Sie Kandidaten für einen Job richtig an
Wichtig ist es, die geeigneten Kandidaten nicht mit einem lieblosen Massen-Mail bereits im ersten Schritt abzuschrecken, sondern sie auf sowohl professionelle als auch sympathische Art und Weise individuell online oder telefonisch in ein Gespräch zu verwickeln. Dies bedarf natürlich im Vorfeld einer genauen Einschätzung des beruflichen Werdegangs eines jedes Kandidaten durch den Active Sourcing Experten. Außerdem sollten die USPs des Arbeitgebers und der zu besetzenden Vakanzen identifiziert werden, um diese aktiv im Rahmen des Kandidatenkontaktes zur Sprache zu bringen. Zur Aufgabe des Sourcers gehört es demnach auch, bei der Kontaktaufnahme Neugier auf die zu besetzende Stelle zu wecken.
 
Active Sourcing hilft freie Stellen erfolgreich zu besetzen
Verschiedene Studien belegen den Erfolg des Active Sourcings. Laut der Studie „Active Sourcing und Social Recruiting 2016“ der Universität Bamberg im Auftrag der Jobbörse Monster nehmen inzwischen vier von zehn Unternehmen bei offenen Stellen selbst oder über einen Dienstleister aktiv Kontakt zu ausgewählten Kandidaten auf. In der IT-Branche wird sogar bei mehr als jedem zweiten Angebot Active Sourcing eingesetzt. Aus Sicht der Stellensuchenden und Kandidaten wiederum bevorzugen 45 Prozent die persönliche Ansprache gegenüber der selbstständigen Bewerbung bei einem Unternehmen. Und 31 Prozent der Teilnehmer haben sich nach der direkten Ansprache bei einem Unternehmen beworben, bei dem sie sich ohne diesen Kontakt nicht beworben hätten.
 
Diese Zahlen belegen die zunehmende Relevanz von Active Sourcing im Rahmen eines Marktgeschehens, das durch den Mangel an passenden Kandidaten bestimmt wird.

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